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„Miteinander – Füreinander“ |
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Miteinander – Füreinander so
titelt diese Festschrift und Chronik. Begriffe die für christlich und
sozial stehen. Sie passen besonders gut zu uns
- der KAB. Übrigens ein Slogan für den die
KAB seit vielen Jahren steht. Doch blicken wir zurück. Diese Begriffe
sind nach dem Krieg besonders intensiv mit Leben erfüllt worden. Da
stand man zusammen, da war man füreinander da. 48 Wochenarbeits-zeit
waren die Regel. Überstunden und auch Sonntagsarbeit waren nicht die
Ausnahme sie waren geradezu selbstverständlich. Und es ging aufwärts.
Ein Schlager der etwas später dies besonders prägnant wiedergab lautete:
„Jetzt wird wieder in Hände gespuckt, wir schaffen das Brutto-sozialprodukt
…“ Ja es wurde kräftig in die Hände gespukt. Und es ging vieles
miteinander und auch füreinander. Nicht das dies heute nicht mehr so
wäre, aber die Egoismen haben sicher deutlich zugenommen. Dann war da noch die Zeit der
„68er“. Frei Liebe, moralische Gesichtspunkte wurden über den Haufen
geworfen, Che Guevara-Thirts und Plakate waren in und die Studenten
machten ein wenig Revolution. Rudi Dutschke hatte
in
Berlin seine große Zeit. Da waren Slogan´s wie Miteinander – Füreinander
absolut nicht zeitgemäß. Sie hätten so den „Mief des Spiesbürgerlichen“
wieder gegeben. Uncool würde man heute sagen. Das Miteinander – Füreinander muss gelebt werden. Wir
als KAB sollten hierfür beispielgebend sein. Eigentlich eine
Selbstverständlichkeit wo Menschen miteinander zusammenleben. Rücksicht
aufeinander nehmen. Und da sind wir wieder bei dem christlichen und
sozialen. Wer das Christliche und Soziale als Lebensmaxime sieht für den
ist das Miteinander und Füreinander etwas das er täglich lebt. Ohne
darüber nachzudenken. Das ist Fakt. Doch ist es für uns alle Fakt?
Selbstbeweihräucherung ist immer fehl am Platz, auch zu glauben das wir
KAB-ler das immer so leben. Bestimmt nicht. Wir sollten uns jedoch darum
bemühen. Statt Miteinander – Füreinander könnte der Leitspruch
auch lauten: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. |
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