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Die
Ossenberger
Schlosskapelle
Die Ossenberger Schlosskapelle wurde im 13. Jahrhundert das erste Mal
urkundlich erwähnt.
Die Kapelle zerfiel im Laufe der
Jahre, bis sie 1748 wiederhergestellt wurde.
Ab 1790 unterstand sie den
Priestern der Abtei Kloster Kamp.
1922 übernahm der Priester August Hegenkötter das Pfarrrektorat.
Eine Vergrößerung der Kapelle, die aufgrund der gewachsenen Gemeinde
notwendig geworden war, wurde durch Spendengelder der Landesregierung,
des Solvaywerkes und des Grafen Luitpold Berghe von Trips möglich.
Ehrenamtliche Helfer stellten das Bauwerk in einem knappen Jahr fertig.
Am Tag des Patronatsfestes des Heiligen Antonius, dem 17. Januar 1924,
wurde die neue Schlosskapelle eingeweiht.
Beide christliche Konfessionen feierten in der Kapelle bis zum Ende der
60er Jahre ihre Gottesdienste. Danach wurde sie erneut dem Verfall
preisgegeben.
Erst im Jahre 1994 mit Gründung des „Vereins zur Erhaltung der
Ossenberger Schlosskapelle e.V.“ wurde der Ruf nach einer Restaurierung
des Gebäudes laut. Es wurden Absprachen mit der Eigentümerin, Karen
Herzogin von Urach, getroffen.
Nach vielen bürokratischen Hürden konnte 1999 mit dem Wiederaufbau der
Kapelle begonnen werden. Bereits im gleichen Jahr wurde Richtfest
gefeiert.
Im 2001 waren die Arbeiten abgeschlossen.
Heute werden in der Ossenberger Schlosskapelle Gottesdienste
insbesondere zu Anlässen wie Taufen, Konfirmationen und Hochzeiten
abgehalten.
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